AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
der Textilpflege Zimmermann GmbH

  1. Ausführung: Der Unternehmer erklärt, dass die zum Waschen, Chemisch reinigen, Färben, Bügeln, Spannen usw. übernommenen Gegenstände fachgemäß und mit großer Sorgfalt bearbeitet werden. Die Art der Behandlung bleibt der fachmännischen Beurteilung des Unternehmens überlassen. Hat der Unternehmer den Kunden individuell zusätzlich zu den allgemeinen in Punkt 2) aufgezählten Beschädigungsgefahren, insbesondere auf die Gefahr bestimmter Schäden bei Bearbeitung der übernommenen Gegenstände hingewiesen und die Befreiung von der Haftung für Schäden an allen zur Bearbeitung übernehmenden Gegenständen vereinbart und sich dies schriftlich bestätigen lassen, so wird er – außer bei grober Fahrlässigkeit, oder Vorsatz – von der Haftung für die Beschädigung frei.
  2. Auch bei größter Sorgfalt und fachgemäßer Bearbeitung der Gegenstände kann es zu Beschädigungen kommen, wobei sich herausstellen kann, dass daran den Unternehmer kein Verschulden und damit auch keine Schadenshaftung trifft.
    Auf die Möglichkeit der Beschädigung wird insbesondere hingewiesen:
    a) für Mängel der bearbeiteten Gegenstände, die erst während der Bearbeitung hervorkommen und in der Beschaffenheit der Gegenstände begründet sind, wie ungenügende Echtheit der Farbe oder Reinigungsbeständigkeit u. dgl.,
    b) für Einlaufen von Gegenständen, sofern keine Faserschädigung eingetreten ist,
    c) für Gegenstände, die eine falsche Textilpflegekennzeichnung tragen und bei denen durch Inaugenscheinnahme und einfache Proben nicht die entsprechende richtige Reinigungsart festgestellt werden kann,
    d) für das Hervorkommen von Flecken und das Auflösen geklebter Stellen,
    e) für Beschädigen oder Eingehen von Kragen und Manschetten bei Hemden und Blusen, welche aus nicht Wäscherei gerechtem Material hergestellt sind,
    f) für Knöpfe, Schnallen, Reißverschlüsse und ähnliches Zubehör aus nicht reinigungsbeständigem Material,
    g) für das Reißen von zu dünn geschliffenem Leder,
    h) für das Hervortreten von insbesondere kaschierten Vernarbungen und Verletzungen des Leders,
    i) für Einsprung und Faltenbildung durch Überspannung des Leders.
  3. Beim Färben wird der Wunsch des Kunden, der eine bestimmte Art der Ausführung bevorzugt, nach Möglichkeit berücksichtigt. Eine völlige Übereinstimmung mit den Farbmustern ist jedoch technisch nicht möglich und kann daher dafür keine Gewähr übernommen werden.
  4. Verlust des Reinigungsgutes: Schadenersatzansprüche aus dem Verlust können erst dann gestellt werden, wenn die Lieferfrist um mehr als 5 Wochen überschritten wird. Nur für Schäden am Reinigungsgut wird gehaftet. Für andere als Personenschäden wird nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz gehaftet.
  5. Reklamationen: Allfällige Beanstandungen sollen im eigenen Interesse ehest bzw. vor Entfernung des Merkzeichens, jedenfalls bevor der betreffende Gegenstand getragen oder bearbeitet wurde, geltend gemacht werden.
  6. Schadenersatz bei Verlust oder Beschädigung: Bei Verlust oder irreparabler Beschädigung wird bei Vorliegen eines Anschaffungspreisbeleges der gemeine Wert des Gegenstandes im Zustand der Übergabe vergütet. Grundlage zur Bestimmung des gemeinen Wertes ist die „Zeitwerttabelle für Textilien“ des Deutschen Textilreinigerverbandes mit Stand von 12/2009. Sofern kein Anschaffungspreisbeleg vorgelegt werden kann, sind Zeitpunkt des Kaufes und Verkaufsfirma bekanntzugeben. Dem Kunden steht es frei, die Höhe des Schadens anders bzw. einen höheren Schaden zu beweisen. Der Gegenstand geht nach Ersatz des Schadens ins Eigentum des Unternehmens über.
  7. Abholung: Die übernommenen Waren sind spätestens innerhalb von 6 Monaten, gerechnet vom Tag der Übernahme, abzuholen. Bei Nichtabholen der Ware ist der Unternehmer berechtigt, diese nach 6 Monaten zu verwerten und den Erlös mit Putzlohn und Lagerungskosten (laut Aushang/Preisliste) aufzurechnen.
  8. Übergabe: Die Übergabe der Ware erfolgt nur gegen Rückgabe des Übernahmescheines und erfolgter Bezahlung. Kann der Übernahmeschein nicht vorgelegt werden, wird die Ware nur gegen Ausweisleistung ausgefolgt.
  9. Wertguthaben und Wertgutscheine werden nicht in bar abgelöst.
  10. Nicht eingelöste Wertguthaben verfallen binnen 24 Monaten.
  11. Das Bonus Card-Programm ist ausschließlich für private Kunden auf Basis Listenpreise bzw. Aktionen für private Kunden vorgesehen. Es gilt nicht für Aufträge gewerblicher Kunden mit individuell vereinbarten Preisen.

Linz, Mai 2018